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RUSSLAND - LEIDENSCHAFT UND MELANCHOLIE
Donnerstag, 4. März 2010, 19.30 Uhr, Nikolaisaal Potsdam |
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Borodin gehörte zum „mächtigen Häuflein“ – russische Komponisten, die sich Ende des
19. Jh. der Förderung der nationalen Musik verschrieben hatten. Sie lehnten eine
akademische Musikausbildung ab, weil sie die wahre russische Musik verfälsche; Grundlage
sollte die Volkskunst sein. Sie setzten sich damit bewusst von Komponisten wie
Tschaikowsky und Rachmaninow ab – Ironie der Musikgeschichte, dass gerade jene beim
großen Publikum heute für russische Musik stehen. Doch ihnen ist es gelungen, westeuropäische
Formen genial mit russischer Leidenschaft zu verbinden. |
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