Solisten & Gäste

Hans-Jochen Röhrig, Sprecher


Der Schauspieler studierte an der Theaterhochschule Leipzig. Erste Engagements führten ihn an die Stadttheater in Leipzig und Plauen. Von 1977 an gehörte Hans-Jochen Röhrig 30 Jahre zum Ensemble des Hans Otto Theaters Potsdam. Als Mitwirkender zahlreicher Produktionen war er eine feste Größe. Mehrere märkische Lesereihen des Potsdamer Theaters standen unter seiner Leitung und wurden im Rundfunk übertragen. Der Schauspieler kann auf eine umfangreiche Tätigkeit bei Film und Fernsehen verweisen. Für seine künstlerischen Leistungen und besonderen Verdienste um das Potsdamer Theater wurde ihm der „Potsdamer Theaterpreis 2005“ verliehen. Eine fruchtbare Zusammenarbeit verbindet ihn seit über einem Jahrzehnt mit dem Neuen Kammerorchester und Ud Joffe, so u.a. in den Aufführungen von „Sommernachtstraum“, „Romeo und Julia“, „Zauberflöte“, „Peer Gynt“ und „Don Quixote“.

Konzert am 12. September 2013

Michaela Lucas, Mezzosopran


Michaela Lucas studierte Gesang in ihrer Heimatstadt München bei Margot Gerdes. Erste Engagements führten die Sängerin u.a. nach Erfurt, Lübeck, Schwerin, Linz und Dortmund, wo sie sich wichtige Fachpartien wie Miss Quickly in Verdis "Falstaff" und die Titelpartie in Bizets „Carmen“ erarbeiten konnte. Gleich zu Beginn ihrer Karriere hörte man sie an der Seite von Edita Gruberova als Anna in „Maria Stuarda“ in München. Für die Uraufführung von Rolf Liebermanns "Freispruch für Medea" unter Gerd Albrecht und der Regie von Ruth Berghaus verpflichtete sie die Hamburger Staatsoper in der Rolle der Oinone. Mit großem Erfolg sang Michaela Lucas in mehreren Produktionen die Gräfin Geschwitz in Bergs "Lulu". Von Harry Kupfer wurde sie als Carmen an die Komische Oper Berlin engagiert wurde. Die Singschauspielerin widmete sich auch selten gespielten Werken wie Maxwells "Martyrium des Heiligen Magnus" beim Carinthischen Sommer und Schönbergs "Erwartung" in Wien.

Konzert am 20. November 2014

Olof Boman, Dirigent


Der schwedische Dirigent studierte Orchester- und Chordirigieren an der Königlichen Musikhochschule in Stockholm. Sein Interesse für die Musik des 18. Jahrhunderts führte ihn über das Studium historischer Aufführungspraxis und Cembalospiel zur intensiven Zusammenarbeit mit namhaften Barockorchestern, darunter die Akademie für Alte Musik Berlin und den Barokksolistene mit Bjarte Eike. Zu seinen Leidenschaften gehört die skandinavische Musik, unabhängig von ihrer Entstehungszeit. Die unkonventionelle Verbindung von alter und neuer Musik, das Aufbrechen von programmgestalterischen Konventionen gehören zu den besonderen Kennzeichen Bomans. 2009 brachte er mit dem Stockholmer Opernorchester Weills Sieben Todsünden in szenischer Fassung auf die Bühne. Ebenfalls 2009 war Olof Boman erstmals bei den Musikfestspielen Potsdam-Sanssouci zu sehen. Es folgten seitdem mehrere Wiedereinladungen.

Konzert am 20. November 2014

Avan Yu, Klavier


Avan Yu ist einer der beeindruckendsten jungen kanadischen Pianisten. Er studierte in Vancouver bei Kenneth Broadway und Ralph Markham, anschließend bei Klaus Hellwig an der UdK Berlin. Mit 17 Jahren gewann er den ersten Preis beim Kanadischen Chopin Wettbewerb. Der internationale Durchbruch gelang ihm 2012 mit dem Gewinn des ersten Preises und von neun Spezialpreisen beim Internationalen Klavierwettbewerb Sydney, gefeiert als "kraftvoller Pianist mit einer für seine Jugend erstaunlichen Empfindsamkeit". Als Solist hat Avan Yu bereits in aller Welt konzertiert, u.a. mit der Dresdner Philharmonie unter Rafael Frühbeck de Burgos, dem National Arts Centre Orchestra Ottawa unter Pincas Zukerman, dem Sydney Symphony Orchestra. Klavierabende spielte er u.a. in der Carnegie Hall, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Konzerthaus Berlin. Als Kammermusiker trat er u.a. auf mit Yo-Yo Ma, dem Casals und Armida Quartett.

Konzert am 12. März 2015

Eric Kirchhoff, Flöte


Eric Kirchhoff studierte am Conservatoire National Superieure de Musique Paris und erhielt dort den ersten Preis für Flöte und Kammermusik. Sein erstes Engagement erhielt Eric Kirchhoff mit 19 Jahren als Solo-Flötist im Straßburger Philharmonischen Orchester. Zwischen 1986 und 1988 nahm er an mehreren internationalen Wettbewerben teil, bei denen er u.a. in Genf, München, Paris und Den Haag erste und zweite Preise errang. Seit 1989 ist Eric Kirchhoff Solo-Flötist des Orchesters der Deutschen Oper Berlin. Er gastierte als Kammermusiker in vielen Ländern Europas und nahm als Solist an zahlreichen Rundfunkaufnahmen teil, so in Paris, Rom, Brüssel, Hamburg, München, Berlin, Köln und Baden-Baden. Er ist Mitglied des Debussy-Ensembles.

Konzert am 11. Juni 2015

Matthieu Gauci-Ancelin, Flöte


Der in Paris geborene Flötist Matthieu Gauci-Ancelin erhielt seine Ausbildung am "Conservatoire de Paris" bei Sophie Cherrier und Vincent Lucas. 2003 - 2005 war er Solo-Flötist des Gustav Mahler Jugendorchester und Mitglied der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker, wo er von Andreas Blau und Michael Hasel unterrichtet wurde. Seit 2006 ist er Solo-Flötist der Komischen Oper Berlin und wird außerdem regelmässig als Soloflötist von so bekannten Orchestern wie Berliner Philharmonikern, London Symphony Orchestra, Gewandhaus Leipzig, Staatskapelle Dresden eingeladen. Als Solist spielte er u. a. mit der Sinfonia Varsovia, beim Festival Mecklenburg Vorpommern, beim "Festival de la Chaise-Dieu" Zu seinen Kammermusikpartnern zählen u.a. Pierre-Laurent Aimard, Lars Vogt, Marielle Nordmann, Maurice Bourgue, das Fauré Quartett. Matthieu Gauci-Ancelin ist Preisträger internationaler Flöten- wettbewerbe, wie etwa dem "Concours Jean-Pierre Rampal".

Konzert am 11. Juni 2015


Sinfoniekonzerte des Neuen Kammerorchesters Potsdam in der Saison 2014/2015
>>  Klangwelten und Klangfarben  <<
(um nähere Information zu erhalten klicken Sie bitte auf das jeweilige Konzert)
 
Klänge aus Arkadien
18. September 2014
Klänge des Umbruchs
20. November 2014
Klänge der Romantik
12. März 2015
Flötenklänge
11. Juni 2015


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